Geschichte des Parkhotels

Villa Reale – „königliche Villa“

Am 13. Juni 1863 wurde die Baugenehmigung für die Villa Reale, das heutige Parkhotel, ausgefertigt. Da jedoch im Sommer keine Arbeiten am Bau erlaubt waren, um den Bade- und Kurbetrieb nicht zu stören, begann der Bauherr, Christian von der Bruck, mit dem Ausbau eines Brunnens auf seinem Grundstück. Die Stadt hatte schnell die Vermutung, dass von der Bruck auf seinem Grundstück eine Mineralquelle suche und verbot darum den weiteren Bau unter Androhung einer Strafe von 30 Gulden. Christian van Bruck konnte nach einiger Zeit des Streits und letztendlich der Schlichtung seines Falles seinen Brunnen im Garten weiter bauen und

erhielt so das Wasser, was er für den Bau der Villa Reale benötigte.
1864/1865 wurde dann das Gebäude in der Malbergstraße erbaut. Das Haus hat einen Grundriss von 19,8 x 13,8 m, ist dreistöckig und wurde mit einem Souterrain errichtet.
Vier Flankierungstürme überragen das Dach der Villa um 7,50 m. Nicht zu übersehen ist das durchlaufende Gurtgesims unter den Fenstern im 1. OG, welches das Gebäude optisch „fest wie ein Band“ zusammenhält. 1869 wohnte Kaiserin Auguste Victoria als junge Prinzessin im Parkhotel.